olympiastadion münchen

Das Olympiastadion München ist die zentrale Sportstätte im Olympiapark und war Hauptort der Olympischen Sommerspiele 1972. Am 26. Mai 1972 fand zur Eröffnung das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Sowjetunion statt, das die Gastgeber mit 4:1 vor rund 80.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion gewannen. 

Das Stadion wurde zum Symbol einer neuen Leichtigkeit der westdeutschen Nachkriegsarchitektur, gilt als Architekturikone und ist heute denkmalgeschützt. Die Architektengruppe Olympiapark, bestehend aus Günter Behnisch, Fritz Auer, Carlo Weber, Erhard Tränkner und Winfried Büxel, entwarf daher zusammen mit Frei Otto ein Stadion, das in die Landschaft eingebettet ist, in Einklang mit der Landschaftsplanung von Günther Grzimek. Eine Zeltdachkonstruktion von Frei Otto bzw. dem Stuttgarter Bauingenieur Jörg Schlaich aus dem Ingenieurbüro von Fritz Leonhardt, der den Entwurf erst baubar machte, verbindet das Stadion mit den Zugangswegen und dem Olympiapark. Das Olympiadach wurde zusammen mit dem Olympiaturm zum Wahrzeichen Münchens.

Weitere Höhepunkte sollten folgen: Zum Beispiel das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, in dem die deutsche Nationalmannschaft die der Niederlande 2:1 schlug und die zweite Weltmeisterschaft gewann. Oder die zahlreichen spannenden Bundesliga- und Europapokalspiele des FC Bayern München, dessen Heimstadion das Olympiastadion 33 Jahre - bis 2005 - war. Außerdem fanden zahlreichen nationalen und internationalen Leichtathletik-Meetings statt. Heute bietet das Olympiastadion die imposante Kulisse für zahlreiche Konzerte und Funsportarten.

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